THW Kiel - Die Frauen

Spielberichte 1. Frauen

Mission erfüllt: Zebras erlegen die Löwen!

Am Samstag standen sich die beiden letztjährigen SH-Liga Absteiger in der HWH gegenüber. Vor der Saison sicherlich als Spitzenspiel gehandelt, spielten beide Teams bisher allerdings eine eher durchwachsene Hinrunde, denn mit bereits acht Minuspunkten auf dem Konto hinken beide Mannschaften den eigenen Erwartungen doch ein wenig hinterher. Da deshalb nur für den Sieger dieser Partie zumindest noch die theoretische Chance bestand in die vordere Tabellenregion vorzustoßen, war für einen spannenden Handballabend alles angerichtet.

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Zwei Spiele... die unterschiedlicher nicht sein können

Am Donnerstag begrüßten wir VfL Geesthacht zum Nachholspiel in der Helmut-Wriedt-Halle. Die THW-Frauen begannen sehr konzentriert und erwischten einen Blitzstart mit 6:1 (9. min). So nahm der Gästetrainer beim 7:2 (11. min) die Auszeit. Seine Ansprache zeigte kurz Wirkung und die Gäste konnten auf 7:4 verkürzen. Allerdings stand die Abwehr wie Beton und auch das Tor wurde sauber gehalten!
Mit 13:9 ging es in die Pause. Ziel war klar: den Vorsprung ausbauen und die 2 Punkte in Kiel behalten!
In der zweiten Halbzeit ging es munter weiter. Wir erspielten uns eine 10-Tore-Führung (24:14, 50. min) und die gesamte Mannschaft zeigte eine tolle Leistung! In den letzten Minuten standen teilweise nur 4 Spielerinnen auf der Platte (2 x 2 Minutenstrafen), sodass die Gäste am Ende noch auf 28:22 verkürzen konnten.

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Debakel für THW-Frauen

Wir hatten uns viel vorgenommen für die Partie gegen den aktuellen Tabellenführer vom SV Sülfeld. Und 30 Minuten lang sah es auch noch so aus, als ob es eine spannende Angelegenheit werden würde. Wir kamen sehr gut ins Spiel und konnten uns über 3:1 (4.) und 5:1 (10.) eine erste komfortable Führung erspielen. Erst nach einem Time-Out der Sülfelder (10.) und einer Umstellung auf eine 5:1 Abwehr kamen auch die Gäste besser ins Spiel. Der Vorsprung schmolz und beim 7:7 (19.) war das Spiel wieder völlig offen. Bis zum Pausenpfiff blieb es auch ein offenes Spiel, bei dem auf beiden Seiten hauptsächlich die Abwehrreihen dominierten. Vielleicht wäre es ein anderes Spiel geworden, hätten wir bereits in Hälfte Eins die beiden 7m im gegnerischen Kasten versengt. So ging es mit einem 9:9 zum Pausentee.

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Englische Woche bei den Zebra-Damen

Mit drei Spielen binnen 8 Tagen steht den 1. Frauen des THW Kiel eine anstrengende Woche bevor. Los geht es am Samstag um 16:00 Uhr in der HWH gegen keinen geringeren als den derzeitigen Tabellenführer vom SV Sülfeld. Die Mannschaft von Trainer Matthias Steinhoff, die letztes Jahr nur denkbar knapp den Aufstieg in die SH-Liga verpasst hat, kommt nach zuletzt vier Siegen in Folge mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in die Landeshauptstadt. Begleitet von einem großen Tross an Fans, wird der Favorit sicher alles daran setzen seine Serie auszubauen. Doch auch die Zebra-Damen zeigten zuletzt eine ansteigende Form und konnten nach zwei Unentschieden und einer Niederlage zuletzt mit zwei deutlichen Siegen überzeugen. Es verspricht zumindest ein spannendes Spiel zu werden, bei dem sich garantiert keine der beiden Mannschaften etwas schenken wird.
Gleiches gilt auch für die Partie am Donnerstag den 16.11. gegen den letzjährigen Tabellenvierten VFL Geesthacht. In dem Nachholspiel des 2. Spieltages treffen wir auf unseren direkten Tabellennachbarn. Das Team, das schon seit Jahren von Thomas Brodesser trainiert wird, verfügt über eine sehr große Routine, ist eingespielt und bringt unheimlich viel Erfahrung mit. Sicherlich kein Zuckerschlecken, zumal der Gegner sich garantiert für seine lange Anreise entsprechend belohnen möchte. Anpfiff ist um 20:30 Uhr ebenfalls in der HWH.

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Zebras mit erstem Auswärtssieg!

 

Mit vier Fahrzeugen machten wir uns gestern auf den Weg ins 70 km entfernte Nahe, um zu unserem dritten Auswärtsspiel der Saison anzutreten. Da wir Franzmann noch in Neumünster eingesammelt haben, entschieden wir uns für den Weg über die A7. Klappte auch alles super, allerdings nur bis ungefähr 5 km vor dem Ziel. Eine riesige Anzeigetafel auf dem Nahe "durchgestrichen" und Umleitung nach rechts stand, versperrte den Weg. Doch Tessi, die unsere Kolonne anführte, ließ sich davon nicht beeindrucken und setzte ihre Fahrt unbeirrt fort. Janni im Fahrzeug dahinter und der Rest entschieden sich dann aber doch lieber dafür, den Schildern zu folgen und bogen nach rechts ab. So ging es erstmal zu dritt weiter ehe auch Janni, auf der Suche nach dem Umleitungsschild, anstatt abzubiegen, geradeaus fuhr. Nichts desto trotz kamen wir alle fast gleichzeitig an der Halle an und hatten sogar noch Zeit, uns bei einem kleinen Spaziergang etwas die Füße zu vertreten. Ein Zebra folgte dem anderen und erst der Hinweis, dass wir erst nächste Woche gegen das benachbarte Sülfeld spielen müssen, ließ die Herde den Rückweg antreten. Es war noch genug Zeit um uns ein paar letzte Instruktionen abzuholen und uns vernünftig warm zu machen. Dann ging es aber auch schon los und wir starteten in die Partie. Und wie wir starteten. In der Abwehr rührten wir den sprichwörtlichen "Beton" an und führten nach 10 gespielten Minuten bereits mit 7:1! Die Reaktion von Nahe-Trainer Michael Pott kam prompt und nach einem Time-Out kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel und konnten auf 4:8(12.) verkürzen. Doch wir behielten die Ruhe und auch der Ausfall von Kimi, die nach einem unglücklichen Foul und dem daraus resultierendem "Pferdekuss" den Rest des Spieles von der Bank aus zugucken musste, ließ keine Unsicherheit ins Spiel kommen. Wir zogen das Tempo noch ein wenig an und kamen so immer wieder über die 1. Welle zu schönen Toren. Über 6:12(20.) und 7:16(26.) ging es mit einem deutlichen 9:19 in die Halbzeitpause.

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Zebras mit starkem Auftritt!

Was für ein Spiel! Nachdem wir in der letzten Partie vor den Herbstferien aufgrund einer desolaten 2. Halbzeit unsere erste Niederlage gegen den TuS Lübeck einstecken mussten, machten wir es heute dafür um so besser. Zu Gast hatten wir die Überraschungsmannschaft von der SG Kollmar/Neuendorf, die vor der Partie mit 9:3 Punkten punktgleich mit Tills Löwen an der Tabellenspitze rangierte. Obwohl wir sehr konzentriert und hellwach in die Partie starteten, konnten die Gäste sich bis zur 7. Minute auf 3:1 absetzen. Dann allerdings übernahmen wir das Kommando. Die Zieloptik war nun endlich richtig justiert und in der Abwehr der Betonmischer in die richtige Position gebracht. Über 3:3 (9.) konnten wir uns über 6:4 (13.) erstmals eine zwei Tore Führung erspielen. Zwar gelang es dem Team von der Elbe noch einmal den 6:6 (15.) Ausgleich zu erzielen, aber von nun an waren wir die spielbestimmende Mannschaft. Hinten ließen wir fast nichts mehr zu und wenn doch eine gegnerische Spielerin einen Weg durch den gut gestaffelten Abwehrriegel fand, war spätestens bei unser heute bärenstarken Schlussfrau Annika Sievers Endstation. Doch auch im Spiel nach vorne wussten wir zu überzeugen. Gerade durch unsere 1. Welle kamen wir sehr oft zu einfachen Toren und so wundert es nicht, das sich unser Außen-Express Denise John mit 12 Treffern in die Torschützenliste eintragen konnte. Doch auch im Positionsangriff spielten wir sehr variantenreich und konnten durch gefällige Kombinationen immer wieder gute Torchancen kreieren. Sinnbildlich für den Willen des gesamten Teams unbedingt 2 Punkte zu holen ist dann wohl auch das spektakulärste Tor des Tages durch Franziska Fock, die von der RA Position in den Kreis hechtete und den freien Ball am gegnerischen Torwart vorbei ins Netz „boxte“. Beim 13:8 wurden die Seiten gewechselt und wir mussten schon ein wenig die Euphorie-Bremse drücken. Denn zu oft in der Vergangenheit zeigten wir zwei Gesichter in einem Spiel. Wir machten allerdings da weiter, wo wir aufgehört haben. Konsequente Abwehrarbeit, Geduld und Zielstrebigkeit im Angriff. Über 17:10. (38.) und 22:14 (47.) bauten wir den Vorsprung, getragen von einem tollen Publikum und der grandiosen Stimmung auf der Bank, selbst in Unterzahl Stück für Stück aus. Den Gästen, die sicher auch etwas ersatzgeschwächt in die Partie gingen, bissen sich an den Zebras förmlich die Zähne aus und so erreichten wir nach 60 Minuten einen auch in der Höhe verdienten 27:18 Heimsieg, der ohne Übertreibung, ein Erfolg der gesamten Mannschaft ist.

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Der Niederlage von der Schippe gesprungen!

Nach so einem Spiel die richtigen Worte zu finden ist nicht immer leicht. Es war spannend bis zum Schluss (oder besser gesagt nur zum Schluss) - mehr aber auch nicht. Das, was wir über 60 Minuten aufs Parkett gezaubert haben war alles, nur nicht auf dem Niveau einer Landesliga- Mannschaft und unsere bis dato schlechteste Saisonleistung - zumindest was unsere Offensiv-Bemühungen betrifft. Denn bei nur 18 Gegentoren können wir ja nicht alles falsch gemacht haben. Und das haben wir auch nicht. Gegen gefällig spielende Gäste vom BSV Kisdorf waren wir in der Deckung von Beginn an hell wach und es gelang uns den Gegner immer wieder in schlechte Wurfpositionen zu bringen bzw. uns den Ball zu erkämpfen. Leider gab uns das aber nicht die nötige Sicherheit für das Spiel nach vorne. Wir betrieben im Angriff zwar einen immensen Aufwand, doch durch die neu eingeführte "3-Schritt Regel" und anderer technischer Unzulänglichkeiten kam oftmals kein vernünftiger Spielfluss zu Stande. Hauptproblem am heutigen Tag war allerdings ein über die gesamte Spielzeit fehlender "Zug zum Tor". Vielleicht waren wir aber auch nur ein wenig zu höflich, denn selbst eindeutige Einladungen seitens der Gäste schlugen wir fahrlässig aus, spielten den Ball lieber noch eine Station weiter und ließen uns im besten Fall festmachen, anstatt gleich die sich doch oftmals bietende Lücke zu nutzen. Man muss allerdings auch sagen, dass die Kisdorferinnen das sehr clever gespielt haben (oder wir halt eben nicht). Gemütlich harten die Damen an der 6m-Linie aus und staunten, wie wir versuchten meistens "mit" anstatt "ohne" Ball schneller die Seiten zu wechseln, als die Abwehr sich verschieben konnte. In die Halbzeit ging es übrigens mit einem leistungsgerechten 9:9, im Schnitt also ca. alle drei Minuten ein Tor.

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Zebras mit blauem Auge im Haifischbecken

In einem wahren Herzschlagfinale sicherten sich die 1. Frauen des THW Kiels noch einen Punkt bei den Haien von der HSG Horst/Kiebitzreihe. Dabei lief am Anfang noch alles nach Plan und wir konnten uns bis zur 11. Minute auf 4:1 absetzen. Doch nach einer Auszeit durch die Gastgeber kam irgendwie ein Bruch in unser Spiel und die HSG konnte nicht nur beim 8:8(23.) den Ausgleich erzielen, sondern selbst beim 9:8 das erste mal in Führung gehen. Nach vorne ging in dieser Phase bei uns nicht all zu viel zusammen und wir hatten es einzig und allein Annika im Tor zu verdanken, die durch mehrere Glanzparaden sowie zwei gehaltener 7m dafür sorgte, dass es beim 9:9 Halbzeitstand noch eine offene Partie war.

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Auftakt nach Maß für die THW Frauen!

Ob es an den neuen Aufwärmshirts gelegen hat (schick, schick Mädels! Rot steht euch auch sehr gut ), die Janni und Bruno als Überraschung für das Team zum Saisonauftakt organisiert hatten? Man weiß es nicht. Jedenfalls zeigte sich die 1. Damen des THW Kiels in ihrem ersten Saisonspiel von Beginn an voll motiviert und legte gleich einen Blitzstart hin. Das 3:1 durch Kim Schwardt nach noch nicht mal zwei gespielten Minuten sorgte nicht nur auf unserer Bank für erstaunte Gesichter, half uns aber maßgeblich die vor dem Spiel doch vorhandene Nervosität schnell abzulegen. Nachdem die Gäste den ersten Schock verdaut hatten, besann sich allerdings auch unser heutiger Gegner von der GHG Hahnheide aufs Handball spielen und kämpfte sich nach dem 7:2 (4.!) beim Stand von 10:7 (12.) wieder auf 3 Tore heran. Das war dann auch der frühe Zeitpunkt für das erste Time-Out (15.) auf Seiten des THW. Zwar konnten wir mit unserer Angriffsleistung zufrieden sein, doch kassierten wir durch mangelnde Absprachen und inkonsequentes Abwehrverhalten zu viele einfache Tore. Beim 15:9 (22.) durch Denise John waren wir jedoch wieder in der Spur und die erneute 6 Tore Führung nötigte dann den Gästetrainer zu einer Auszeit (24.). Aber diese änderte nichts daran, dass wir uns weiter absetzen konnten und mit einer verdienten 19:11 Führung in die Pause gingen.

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