THW Kiel - Die Frauen

Zebras mit blauem Auge im Haifischbecken

In einem wahren Herzschlagfinale sicherten sich die 1. Frauen des THW Kiels noch einen Punkt bei den Haien von der HSG Horst/Kiebitzreihe. Dabei lief am Anfang noch alles nach Plan und wir konnten uns bis zur 11. Minute auf 4:1 absetzen. Doch nach einer Auszeit durch die Gastgeber kam irgendwie ein Bruch in unser Spiel und die HSG konnte nicht nur beim 8:8(23.) den Ausgleich erzielen, sondern selbst beim 9:8 das erste mal in Führung gehen. Nach vorne ging in dieser Phase bei uns nicht all zu viel zusammen und wir hatten es einzig und allein Annika im Tor zu verdanken, die durch mehrere Glanzparaden sowie zwei gehaltener 7m dafür sorgte, dass es beim 9:9 Halbzeitstand noch eine offene Partie war.

Trotz einer deutlichen Halbzeitansprache wurde das Spiel auf Seiten der Zebras allerdings nicht wirklich besser. Es gelang uns leider nicht die Anzahl der technischen Fehler im Angriff zu minimieren und auch in der Abwehr waren wir oft den berühmten Schritt zu spät. Trotzdem schafften wir es irgendwie das Spiel bis zum 17:17(50.) offen zu gestalten. Ein 4:0 Lauf der Gastgeber zum 21:17(54.) schien dann jedoch die erste Niederlage der noch jungen Saison einzuläuten. Doch bekanntlich dauert ein Spiel ja 60 Minuten und nach einer Auszeit warfen wir nochmal alles nach vorne. Eine Umstellung auf zwei Kreisläufer zeigte den gewünschten Erfolg. Während die Gastgeber zu überhastet versuchten den Sack endgültig zu zu machen, spielten wir die Angriffe nun endlich geduldig zu Ende und schafften in der 59. Spielminute tatsächlich den 22:22 Ausgleich. Als wir dann allerdings 40 Sekunden vor Ende des Spiels noch eine 2-Minuten Strafe kassierten und die HSG den fälligen 7m zum 23:22 verwandelte, schien die Aufholjagd fast vergebens. Doch unser Risiko, nun ohne Torwart, dafür aber mit einem 6. Feldspieler zu spielen, wurde belohnt und es gelang uns 15 Sekunden vor Abpfiff den 23:23 Endstand zu erzielen.

Auch wenn wir mit unserer gezeigten Leistung nicht wirklich zufrieden sein können, bleibt ein unterm Strich zwar glücklicher, aber über die gesamte Spieldauer betrachtet am Ende nicht unverdienter Punktgewinn gegen einen sehr stark spielenden Aufsteiger.


#einpunktistbesseralskeiner
#unseretorleutesindunverkäuflich
#beimnächstenmalwirdswiederbesser
#7mübenwirnochmal
#endlichmalguteschiedsrichter

 

Für den THW spielten: (TW)Annika Sievers;(TW)Maximiliane Riemenschneider; Caroline Grünhagen(1); Lena Buelck(2); Denise John(2); Kristina Brüning; Franziska Fock(1); Sarah Steffanowski(4); Franziska Miskic; Patricia Miskic(4); Kim Schwardt(5); Lena Hansen(3); Alena Müller(1/1); Jennifer Johnsen